Die Hamburger Telemann Gesellschaft.


Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V.

Gesellschaft für Kulturgeschichte Hamburgs im 18. Jahrhundert

SATZUNG
(2014)

Präambel

Die Hamburger Telemann-Gesellschaft, die in Hamburg für die Telemann-Pflege und die seiner Hamburger Zeitgenossen Sorge trägt und mit anderen Telemann-Gesellschaften zusammenar­beiten kann, ist seit 1958 in das Vereinsregister am Amtsgericht Hamburg eingetragen.

§ 1 Verein

a) Der Verein führt den Namen „Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V. - Gesellschaft für Kultur­geschichte Hamburgs im 18. Jahrhundert“. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Ham­burg einge­tragen.

b) Der Sitz des Vereins ist die Freie und Hansestadt Hamburg.

c) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zwecke

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck der Körperschaft ist die Förderung wissen-
schaftlicher Zwecke.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die wissenschaftliche Erarbeitung und Veröffentlichung von Themen aus dem Wirken Georg Philipp Telemanns und seiner Hamburger Zeitgenossen unter dem Blickwinkel der Kulturgeschichte im Hamburg des 18. Jahrhunderts. Die entsprechenden Aufgaben sollen erfüllt werden durch:

a) Erhaltung, Betreuung und Pflege des Telemann-Museums Hamburg und der darin integrierten Bibliothek;

b) Quellenforschung und Publikationen wissenschaftlicher Arbeiten, die durch den Verein oder von ihm beauftragte Personen oder Institutionen durchgeführt werden;

c) wissenschaftliche Veranstaltungen und öffentliche Aufführungen;

d) Vorträge;

e) ständige Informationsbereitschaft und Erfahrungsaustausch mit anderen Telemann-Gesellschaften und -Forschungsstätten;

f) Förderung wissenschaftlicher Projekte im Sinne der Satzung.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Gewährung angemessener Vergütungen für Dienstleistungen aufgrund besonderen Vertrages bleibt hiervon unberührt.

 

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche sowie juristische Personen und Personenvereinigungen werden. Auch Personenvereinigungen haben nur eine Stimme, die durch deren berechtigten Vertreter ausgeübt wird.

2. Die Mitgliedschaft wird aufgrund einer schriftlichen Beitrittserklärung durch Beschluß des Vorstandes erworben.

3. Die Mitgliedschaft erlischt

  1. bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen und Gesellschaften, die nicht juristische Personen sind, durch deren Auflösung;

  2. durch Austritt, der mit einer Frist von drei Monaten zum Schluß eines Geschäftsjahres schriftlich erklärt werden muß;

  3. durch Ausschluß, der durch Beschluß des Vorstandes erfolgt und von der folgenden Mitglie­derversammlung bestätigt werden muß;

4. Bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein haben die Mitglieder keine Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

5. Der Vorstand kann eine Ehrenmitgliedschaft vorschlagen, die von der Mitgliederversammlung bestätigt werden muß.

§ 5 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus: dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und bis zu 3 Beisitzern; sie werden von der Mitgliederversammlung einzeln gewählt. Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister, jeder für sich allein.

2. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre.

3. Scheidet ein Mitglied des gewählten Vorstandes vor Beendigung seiner Amtsperiode aus, so kooptiert der Vorstand bis zur Nachwahl in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine/n Nachfolger/in.

4. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins, insbesondere die Einberufung der Mitgliederversammlung und die Ausführung der Versammlungsbeschlüsse. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter führt in den Versammlungen den Vorsitz.

5. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

a) die Wahl des Vorstandes,

b) die Wahl eines oder mehrerer Kassenprüfer, die kein anderes Amt in dem Verein bekleiden dürfen,

c) die jährliche Entlastung des Vorstandes,

d) die Behandlung von Vorlagen des Vorstandes,

e) die Behandlung von Initiativanträgen, die aus dem Kreis der Mitglieder stammen,

f) die Bestätigung des Ausschlusses eines Mitglieds nach § 4 Absatz 3 c,

g) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

h) die Änderung und Ergänzung der Satzung.

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung, die vorgeschlagene Tagesordnung und Vorlagen nach § 6, Absatz 1. d), 1. e), 1. g) und 1. h) müssen spätestens einen Monat vor einer Mitgliederversammlung den Mitgliedern schriftlich vorliegen.

3. Als Formen der Mitgliederversammlung sind vorgesehen:

a) Spätestens vier Monate nach Ablauf eines Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitglie­derversammlung statt, die den Jahresbericht und die Jahresschlußrechnung des Vorstan­des entgegenzunehmen und über seine Entlastung zu beschließen hat.

b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn es der Vorstand wünscht oder es von einem Viertel der Mitglieder schriftlich verlangt wird. Es gilt die gleiche Frist wie bei § 6, Absatz 2.

4. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. Eine Satzungsänderung bedarf der Mehrheit von 2/3 der an­wesenden Mitglieder.

5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Dieses ist vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeich­nen.

§ 7 Auflösung des Vereins

1. Die Mitgliederversammlung kann über die Auflösung des Vereins beschließen, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, wird nach einem Monat eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung „Auflösung des Vereins” einberufen.

2. Der Auflösungsbeschluss bedarf im ersten Fall einer Mehrheit von 2/3, im zweiten Fall der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

3. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Telemann-Stiftung Hamburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Hamburg, April 2014