Hörproben.


Hamburger Admiralitätsmusik 1723
Wie andere Seemächte, zum Beispiel England, Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Russland, besaß auch die freie Reichs- und Hansestadt Hamburg früher eine „Admiralität“. Ihr unterstand das gesamte Seewesen in administrativer, gerichtlicher und kauf-männischer Hinsicht, in Friedens- und Kriegszeiten. So hatte die Admiralität für die Erbauung, Bemannung und Erhaltung schwer bewaffneter Fregatten zu sorgen, die Hamburger Handelsschiffe begleiten und gegen Kaper und Piraterie schützen sollten. Es war diese Admiralität, die Telemann 1723 zu seinem herausragenden „Gelegenheitswerk“ animierte.

Daraus ein Hörbeispiel:
(Pfeil zum Starten und Stoppen)

Ouvertüre

Trauermusik für den Hamburgischen Bürgermeister Garlieb Sillem (1676 bis 1732)
Acht Trauermusiken für Hamburger Bürgermeister schuf Telemann während seiner 46jährigen Amtszeit als städtischer Musikdirektor. Die für Garlieb Sillem ragt besonders heraus, weil die Textfassung dazu, als „Schwanengesang“, von Garlieb Sillem auf seinem Totenbett selbst verfasst wurde. Vermutlich lag es an dessen ergreifenden, uneitlen, ja selbstkritischen Gedanken, dass dazu Telemann eine kongeniale Musik einfiel, die so beeindruckend war, dass sie bis heute konzertant überlebte.

Daraus drei Hörbeispiele:
(Pfeil zum Starten und Stoppen)

Sinfonia
Choral
Dictum

Wir danken der jpc-schallplatten Versandhandelsgesellschaft für die Bereitstellung der Titel und weisen gerne daraufhin, dass die Eingabe „Georg Philipp Telemann“ bei jpc zu 333 Treffern mit unzähligen Hörbeispielen führt.